Potenzialanalyse

Im ersten Halbjahr des 8. Schuljahres findet an KAoA–Schulen die Potenzialanalyse statt. Sie umfasst etwa einen Unterrichtstag. Die örtlichen Bildungsträger führen die Potenzialanalyse individuell an allen weiterführenden Schulen durch. Sie testen unter anderem Motorik, Konzentration und Teamarbeit der Schülerinnen und Schüler.

Img 4391 Bearbeitet-1Die Jugendlichen erhalten dadurch - unabhängig von geschlechtsspezifischen Rollenerwartungen
- eine fundierte Selbst- und Fremdeinschätzung. Die Potenzialanalyse mündet nicht in eine konkrete Berufsempfehlung, sondern zielt darauf ab, den Schülerinnen und Schülern ein Gefühl für die eigenen Interessen und Fähigkeiten zu vermitteln. In einem Abschlussgespräch analysieren die Bildungsträger mit den Jugendlichen und interessierten Eltern den Tag und besprechen die Ergebnisse. Diese werden in einem von der Schule ausgewählten Portfolioinstrument, z. B. dem Berufswahlpass, dokumentiert. 

Wer führt die Potenzialanalyse im Oberbergischen Kreis durch?

Die Potenzialanalyse wird von externen Bildungsträgernträgern außerhalb der Schule durchgeführt, nachdem die Träger über ein Ausschreibungsverfahren der LGH (Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerkes e.V.) ermittelt wurden.

Was beinhaltet die Potenzialanalyse?

Vor der Durchführung der Potenzialanalyse findet ein vorbereitender Elternabend in den Schulen mit den Träger und der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schulen-Beruf/Studium statt. Neben den Schülerinnen und Schüler ist es notwendig auch die Lehrerinnen und Lehrer und in besonderem Maße die Eltern über die bevorstehende Potenzialanalyse zu informieren.
 

Bei der Durchführung sollten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben:

  • Neues auszuprobieren
  • Eigene Interessen, Neigungen und Fähigkeiten zu erkennen
  • Stärken und Potentiale zu entdecken
  • Handlungsorientiert zu arbeiten
  • Individuelle Feedback-Gespräche mit schriftl. Auswertung zu bekommen
  • Von geschultem Fachpersonal angeleitet zu werden
  • Ein geeignetes Portfolioinstrument zu erhalten

Unter dem folgenden Link finden Sie eine Handreichung des Ministeriums Schule und Weiterbildung des Landes NRW (MAIS) zur Potenzialanalyse.

In dem Elternbrief "Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule – Beruf in NRW, Eltern sind wichtige Partner bei der Umsetzung des Landesvorhabens“ gibt das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW konkrete Tipps für Eltern und es werden die Bausteine der Berufsorientierung ab Klasse 8 vorgestellt.