Fortbildungen - schulintern und schulübergreifend
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Die Schulpsychologische Beratungsstelle bietet folgende Fortbildungen für Lehrkräfte an:
Beratung gehört zum Berufsalltag von Lehrerinnen und Lehrern. Zum Beispiel werden Beratungsgespräche geführt, um Schülerinnen und Schüler (teilweise zusätzlich zu notwendigen Konsequenzen) beim eigenen Veränderungsprozeß zu unterstützen. Des Weiteren sind Eltern für die gemeinsame Unterstützung ihres Kindes zu gewinnen und es ist nach Lösungen zu suchen, die in überprüfbaren Vereinbarungen münden.
Die Lehrkräfte sind hierfür in der Regel jedoch nicht genügend ausgebildet. Entsprechende Gesprächssituationen werden deshalb häufig als unbefriedigend erlebt. Ein Fortbildungsangebot im Bereich der systemisch-lösungsorientierten Gesprächsführung bietet Lehrkräften die Möglichkeit zum Erwerb weiterer Gesprächsführungskompetenzen, um damit auch schwierige Gespräche für alle Beteiligten positiv und zielorientiert zu führen.
Dieses Seminar ist in der Regel als Tagesseminar ausgelegt, kann aber ggfs. in mehrere Teile aufgeteilt werden! Wir werden dabei nur wenig Theorie vermitteln und viel praktisch üben. Die Inhalte und Übungen beziehen sich dabei auf die Beraterhaltung, Beratungsmethoden wie z.B. Fragetechniken und einen Leitfaden des Beratungsgespräches.
Damit wir das Angebot an ihre Bedürfnisse anpassen und gegenseitige Erwartungen klären können, ist es für uns notwendig, uns im Vorfeld zur Auftragsklärung mit Vertretern der Schulleitung und des Kollegiums zusammen zu setzen.
Mädchen oder Junge, auffällig oder unauffällig, Klassenbeste oder Lernschwache, … Sie reden, reden, reden und haben oft das Gefühl, dass die Schüler/innen Ihnen nicht zuhören …
Sie haben Interesse daran, Ihr Handeln noch ein Stück weiter zu professionalisieren und Störungen präventiv und konsequent zu begegnen?
Classroom-Management meint alle Aktivitäten einer Lehrkraft zur Schaffung einer „Lernumgebung, die sowohl akademisches als auch sozial-emotionales Lernen ermöglicht“ (Evertson & Weinstein). Classroom-Management gewinnt gerade in Zeiten von Inklusion zunehmend an Bedeutung, um Unterrichtsstörungen im Alltag zu reduzieren.
Unser Angebot zum Classroom-Management besteht aus einer Mischung von Pädagogik, Psychologie und praxisnahen Einheiten.
Es umfasst u.a. eine Kurz-Reflektion Ihrer persönlichen Situation, vermittelt die Prinzipien effizienter Klassenführung und bezieht die ‚Schätze’ des Kollegiums mit ein. Wir vertiefen nonverbale Techniken im Rahmen des Classroom-Managements und Sie erhalten damit Impulse, wie Sie Ihre persönliche Präsenz stärken können.
Dieses Seminar ist i.d.R. als Tagesseminar ausgelegt, es gibt jedoch Variationsmöglichkeiten:
Im letzten Teil eines Tagesangebotes könnten wir einen ersten Schritt vom Classroom-Management zum School-Management machen. Die weitere Schulentwicklung könnten Sie danach fortführen – ob mit oder ohne unsere Begleitung.
Oder wir könnten im letzten Teil eines Tagesangebotes noch Möglichkeiten der Intervention und der professionellen ‚Haltung’ im Rahmen der Individualberatung aufzeigen.
Es besteht auch die Möglichkeit, die Prinzipien effizienter Klassenführung im Rahmen eines 1-2 stündigen Vortrages vorzustellen, jedoch ohne die Gelegenheit der Vertiefung oder Einübung.
Damit wir das Angebot an Ihre Bedürfnisse anpassen, gegenseitige Erwartungen klären und ggfs. weitere Zusammenarbeit vorbesprechen können, ist es für uns notwendig, uns im Vorfeld zur Auftragsklärung mit Vertretern der Schulleitung und des Kollegiums zusammen zu setzen.
Die meisten Kinder erlernen in einem erwarteten Zeitraum die Kompetenzen im Lesen, Schreiben und Rechnen. In jedem Jahrgang muss jedoch auch damit gerechnet werden, dass einzelne Schüler unter den gegebenen Lernbedingungen bestimmte Lernhürden nicht nehmen (können), was sich meist in einer verzögerten Kompetenzentwicklung zeigt.
Auch gibt es Kinder, denen die Fokussierung auf fremdgestellte Aufgaben und die Selbstorganisation im Schulalltag schwer fallen, wodurch das Erlernen von Lesen Schreiben und/ oder Rechnen für sie eine besondere Herausforderung darstellen kann.
Um hier frühzeitig angemessen reagieren zu können, brauchen Lehrkräfte Lernpsychologisches Wissen um die Hintergründe und Entstehung von Teilleistungsschwierigkeiten und ein Konzept, welches diesen Schülern gerecht wird.
Der LRS-Erlass von 1991 setzt für die Lese-Rechtschreibförderung den schulrechtlichen Rahmen.
Fragen Sie uns hierzu gerne zu einem individuellen Fortbildungsangebot für Ihre Schule an!
In dieser Fortbildung stellen wir häufige psychische Störungsbilder des Kindes- und Jugendalters vor, wie Lehrkräfte und andere schulische Mitarbeiter/innen sie immer wieder im Alltag bei Schülerinnen und Schülern antreffen und damit konfrontiert sind.
Neben der Darstellung von Erklärungsmodellen zu diesen Störungsbildern werden verschiedene psychische Krankheiten in ihrer Symptomatik beschrieben und Hinweise zum Umgang mit dem jeweiligen Verhalten der Schülerin oder des Schülers dargelegt beziehungsweise gemeinsam erörtert.
Bei Bedarf können in diesem vertrauten Rahmen auch konkrete Fälle besprochen werden.
Abschließend werden verschiedene Helfersysteme hier im Oberbergischen Kreis sowie der Zugang zu ihnen erläutert.
Es ist eine zentrale Herausforderung für das System Schule, Gewaltphänomenen erfolgreich zu begegnen. Hierbei bieten wir als Schulpsychologische Beratungsstelle den Schulen Unterstützung auf verschiedenen Ebenen an.
Zum Beispiel:
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Stärken wir die individuellen Ressourcen der Lehrkräfte in den Bereichen Kommunikation und Emotionsregulation.
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Unterstützen wir Schulentwicklungsprozesse in den Bereichen Beratung und Gewaltprävention.
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Informieren wir über unterschiedliche Formen von und Umgang mit Gewalt (z.B. (Cyber-)Mobbing. Dadurch sensibilisieren wir Lehrkräfte in ihrer Beziehung zu Schülerinnen und Schülern Gewaltphänomenen an vorzubeugen.
Das Fortbilungsangebot zur Gewaltprävention umfasst folgende Themen:
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Emotionale / Soziale Entwicklung
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Klassen/ Schulklima
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Pädagogische Grenzsituationen
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Mobbing / Cybermobbing
Pädagogische Grenzsituationen: Prävention und Intervention
Es gehört zum Alltag von Lehrkräften, Konflikte und Störungen in der Schule schnell und kompetent zu lösen. Viele Lehrkräfte erleben jedoch auch Situationen, in denen Eskalationen so heftig oder Störungen so andauernd sind, dass sie kaum noch alleine bewältigt werden können. In diesen Fällen sprechen wir von Pädagogischen Grenzsituationen.
Wir bieten an, Kollegien in der Prävention und Intervention Pädagogischer Grenzsituationen fortzubilden und Schulentwicklungsprozesse zu begleiten. Bausteine einer solchen Fortbildung können sein:
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Pädagogische Geschlossenheit
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Deeskalationsstrategien
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Notfallpläne für massive Eskalationen
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Einordnung in einen rechtlichen Rahmen
Die Dauer und den genauen Inhalt passen wir an die Bedürfnisse und Voraussetzungen in Ihrer Schule an. Falls Sie Interesse an diesem Themenbereich haben, können Sie gerne einen Termin für ein Vorgespräch mit uns vereinbaren.
Sprechen Sie uns gerne für weitere Informationen persönlich an.
In einer steigenden Anzahl von sozialen bzw. Verhaltensproblemen von Schüler/innen erleben sich Lehrkräfte häufig als Einzelkämpfer. Externe Hilfe ist oft nicht möglich oder ausreichend. Nach unseren Erfahrungen gibt es in Kollegien meist eine Fülle persönlicher, beruflicher und fachlicher Erfahrungen und Qualifikationen, die jedoch unter den Bedingungen des ‚normalen’ Schulalltages zu wenig genutzt werden können.
Hierfür bieten sich sogenannte Kollegiale Fallberatungsgruppen an: Dies sind freiwillige Gruppen, die in einer festgelegten Gesprächsstruktur und rotierender Rollenverteilung berufliche Situationen, Probleme oder Falldarstellungen ‚bearbeiten’. Sie ist ein Selbstreflexionsmodell unter „Gleichen“.
Ziel von Kollegialer Fallberatung ist u.a. die weitere Professionalisierung des beruflichen Handelns und die Bewältigung von Belastungen im Zusammenhang mit dem beruflichen Alltag. Kollegiale Fallberatung soll neue Handlungsperspektiven vermitteln bzw. sie soll unterstützen, sich selbst wieder als handlungsfähig zu erleben.
Wir als Schulpsychologische Beratungsstelle bieten an, in einer Nachmittagsveranstaltung diese Gesprächsstruktur vorzustellen und einmal gemeinsam durchzuführen. Damit können Sie in Ihrer Schule auf freiwilliger Basis Kollegiale Fallberatung einführen bzw. durchführen.
Eine weitere Unterstützung unsererseits, damit Sie gut in diese Arbeitsstruktur hinein kommen, kann ggfs. abgesprochen werden.
Voraussetzung für diese Veranstaltung ist, dass es schon im Vorfeld einen Kern von mindestens 6 Lehrkräften gibt, die ein eigenes Interesse an der Einrichtung einer solchen Gruppe haben und bereit sind, sich 2-4 mal pro Schulhalbjahr zu treffen. Unabdingbar ist für uns auch, dass die Schulleitung der Einrichtung einer solchen Gruppe zustimmt. Hilfreich ist es, wenn 1-2 Lehrkräfte zur Initiierung und Koordinierung als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
Fortbildungsangebot schulintern (SchiLF)
Im Zuge der Umsetzung der Inklusion entstehen teilweise zusätzliche Belastungen im ohnehin herausfordernden Lehreralltag. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, kann es hilfreich sein, die eigenen Ressourcen noch besser zu nutzen bzw. auszubauen.
Bei der Förderung entsprechender Ressourcen wird grundsätzlich zwischen einem Verhaltensmanagement und einem Verhältnismanagement unterschieden. Unter dem erstgenannten Aspekt versteht man solche Möglichkeiten, die im Bereich des eigenen Handlungsspielraumes liegen, während bei dem zweiten Aspekt systemische Spielräume in den Blick genommen werden: welche Veränderungen in der eigenen Schule können dazu beitragen, die Gesundheit der Kolleg/innen zu schonen oder sogar zu stärken?
In dem Tagesseminar liegt der Schwerpunkt auf dem Verhältnismanagement, indem mit dem gesamten Kollegium Möglichkeiten der Entlastung gefunden und diesbezügliche Vereinbarungen getroffen werden. Darüber hinaus haben die Kolleg/innen die Möglichkeit, in einem Workshop eine Strategie kennen zu lernen, die zur Verbesserung ihrer individuellen Gesundheitsfürsorge beitragen kann (Verhaltensmanagement).
Damit wir das Angebot an Ihre Bedürfnisse anpassen und gegenseitige Erwartungen klären können, ist es für uns notwendig, sich im Vorfeld zur Auftragsklärung mit Vertreter/innen der Schulleitung und des Kollegiums zusammen zu setzen.
Seminarangebot zur Lehrergesundheit (Individuell)
Im Alltag des Lehrerberufs kommt es zu unterschiedlichsten Belastungen. Einst voller Ideale gestartet, erleben sich viele Lehrerinnen und Lehrer heute in einer Überlastungssituation.
Das Seminar dient der „Beleuchtung“ des Burnout-Begriffs, der Analyse der eigenen momentanen beruflichen Situation, dem Erlernen von neuen Sichtweisen und Techniken (z.B. eines Entspannungsverfahrens oder Ziel- und Zeitmanagements), um sich vor dem „Ausbrennen“ zu schützen.
Aufgrund der Einbeziehung von persönlichen Themen ist eine vertrauliche Atmosphäre von großer Bedeutung. Wir schreiben dieses Seminar jedes Jahr neu aus und geben dies den Schulen bekannt. Bei Mehrfachanmeldungen aus einer Schule werden wir zusätzliche Seminartermine anbieten und frühzeitig Kontakt zu den Teilnehmern aufnehmen, so dass an jedem Seminar jeweils nur eine Lehrkraft aus einem Kollegium teil nimmt.
Die Lehrerinnen- bzw. Lehrerrolle beinhaltet eine Vielzahl von Aufgaben, die weit über das unterrichtliche Geschehen hinaus gehen. Hinzu kommen weitere Rollenanforderungen und Aufgaben aus dem familiären Bereich. In jährlich wieder auftretenden Spitzenzeiten kommt es dann nicht selten zu Überlastungssituationen, in denen die verfügbare Zeit nicht zur Erledigung aller Aufgaben auszureichen scheint. Eine Verbesserung des individuellen Zeitmanagements kann hier dazu beitragen, die eigene Zeit effektiver zu nutzen und das subjektive Gefühl zu stärken, die eigene Zeit „im Griff“ zu haben.
In der Veranstaltung werden grundlegende Zusammenhänge besprochen und in kurzen Übungen vertieft, die sich auf die je eigene Situation beziehen, so dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Handwerkszeug und konkreten Umsetzungsideen nach Hause gehen.