Insgesamt folgten rund 100 Teilnehmende der Einladung. In den Veranstaltungen wurden Erfahrungen aus dem Pilotprojekt vorgestellt, Kontakte geknüpft und erste Ideen für eigene Formate und Maßnahmen entwickelt. Die frühzeitige Vernetzung der verschiedenen handelnden Personen innerhalb der Kommunen macht es möglich, das Thema für Schülerinnen und Schüler von verschiedenen Seiten zu beleuchten.
„Bereits im Pilotprojekt wurde deutlich, welches Potenzial in der Zusammenarbeit von Schulen, Kommunen und Akteuren des Bevölkerungsschutzes liegt. Durch die Verknüpfung von Unterrichtsinhalten mit praktischen Erfahrungen konnten Schülerinnen und Schüler für Themen wie Selbstschutz, Selbsthilfe und Katastrophenvorsorge sensibilisiert werden. Gleichzeitig wurden Bevölkerungsschutzorganisationen und Verbände als wichtige Partnerinnen und Partner sichtbar gemacht.“ sagt Birgit Steuer, Leiterin Bildungsbüro Oberberg.
In mehreren Kommunen haben bereits erste Folgeveranstaltungen zur Planung eigener Projekte und Maßnahmen für Schülerinnen und Schüler stattgefunden. Erste konkrete Umsetzungen an Schulen werden für das Schuljahr 2026/27 erwartet.
„Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig Vorsorge und Handlungssicherheit im Katastrophenfall sind. Schulen können dabei einen entscheidenden Beitrag leisten, indem sie junge Menschen frühzeitig sensibilisieren und Kompetenzen vermitteln, die weit über den Schulalltag hinauswirken“, betont David Mauelshagen, Amt für Brand-, Zivil- und Katastrophenschutz -Sachgebiet Zivil- und Katastrophenschutz.